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Vier Tage voller Gemeinschaft, Abenteuer und gelebter Kameradschaft liegen hinter der Feuerwehrjugend des Bezirkes Kirchdorf. Beim 41. Bezirks-Feuerwehrjugendlager im Almtal kamen 291 Jugendliche aus 32 Feuerwehren, begleitet von 63 Betreuerinnen und Betreuern, zusammen, um unvergessliche Tage zu erleben.
Den feierlichen Auftakt bildete der Wortgottesdienst, gestaltet von Pater Daniel Sihorsch und HBI d. F. Franz Mayr. Im Anschluss eröffnete Bezirks-Feuerwehrkommandant OBR Bernhard Huemer das Lager. In seiner Ansprache stellte er die kommenden Tage unter ein klares Motto: „Die Großen helfen den Kleinen, die Starken setzen sich für die Schwächeren ein. Wir alle begegnen uns mit Respekt, Anerkennung und Wertschätzung.“ Gleichzeitig bedankte er sich bei den Jugendbetreuerinnen und Jugendbetreuern sowie bei allen Helferinnen und Helfern, die mit ihrem Einsatz das Lager erst möglich machen.
Dass hinter vier gelungenen Lagertagen weit mehr steckt als das sichtbare Programm, zeigte sich bereits bei den Vorbereitungen. Über Monate hinweg plante das Lagerteam unter der Leitung von HBI d. F. Florian Tretter Programm, Verpflegung, Bewerbe, Technik und Infrastruktur. Bereits Tage vor Lagerbeginn wurden Zelte aufgebaut, Strom- und Wasserversorgung eingerichtet und das gesamte Lager vorbereitet – unterstützt von zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfern. Während des Lagers sorgten Küche, Feuerwehrmedizinischer Dienst, Technik, Bewerter und Organisation im Hintergrund für einen reibungslosen Ablauf.
Ein Höhepunkt war der große Ausflug zur Ruine Seisenburg. Dort wartete eine abwechslungsreiche Schatzsuche mit kniffligen Rätseln, Teamaufgaben und Geschicklichkeitsstationen auf die Jugendlichen. Nur gemeinsam konnten die Gruppen das Lösungswort „ABENTEUER“ entschlüsseln und den verborgenen Schatz finden – ein Erlebnis, das Teamgeist und Zusammenhalt eindrucksvoll unter Beweis stellte.
Sportlich ging es bei den Kleinfeldfußball- und Beachvolleyballturnieren zu. In spannenden Begegnungen kämpften die Jugendgruppen um den Einzug in die Finalspiele, ehe am letzten Lagertag die Siegerinnen und Sieger feststanden. Daneben sorgte die große Mottoparty mit kreativen Verkleidungen und viel Humor für beste Stimmung und zahlreiche unvergessliche Momente.
Am Samstag stand die Lagerolympiade auf dem Programm. Zehn abwechslungsreiche Stationen – vom Sackhüpfen über Wassertransport mit Feuerwehrhelm bis zum Rückwärts-Zielspritzen – forderten Geschicklichkeit, Teamarbeit und Kreativität. Die Jugendlichen bewiesen dabei einmal mehr, dass Kameradschaft und gegenseitige Unterstützung wichtiger sind als jede Einzelwertung.
Auch abseits des offiziellen Programms entstanden viele Erinnerungen: spontane Schnappschüsse beim FireSnap, gemeinsame Stunden im Lager, lustige Szenen im Zeltleben, der freie Nachmittag und die vielen kleinen Augenblicke, die das Jugendlager jedes Jahr besonders machen. Das Presseteam hielt diese Momente in vier Ausgaben der Lagerzeitung fest und zeigte damit eindrucksvoll, dass die schönsten Erinnerungen oft zwischen den Bewerben entstehen.
Den würdigen Abschluss bildete die Schlussveranstaltung. Bezirks-Feuerwehrkommandant OBR Bernhard Huemer dankte der Familie Herndler-Angerer für die Bereitstellung des Lagergeländes, dem gesamten Lagerteam unter der Leitung von HBI d. F. Florian Tretter, den zahlreichen Helferinnen und Helfern, dem Feuerwehrmedizinischen Dienst, dem Presseteam, der Veranstaltungstechnik, den Sponsoren, den Jugendbetreuerinnen und Jugendbetreuern sowie den Eltern, die der Feuerwehr ihre Kinder anvertrauen. Besonders beeindruckt zeigte er sich von den Jugendlichen selbst. Während der gesamten vier Tage seien Kameradschaft, Zusammenhalt und gegenseitiger Respekt nicht nur Worte geblieben, sondern täglich gelebt worden. Die Großen hätten auf die Kleineren geachtet, die Stärkeren die Schwächeren unterstützt – genau diese Werte machten die Feuerwehr aus.
Mit den Worten „Nur wer dafür brennt, kann auch andere entzünden!“ verabschiedete Bernhard Huemer die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die Sommerferien. Sein Wunsch an die Feuerwehrjugend: Die Begeisterung für die Feuerwehr weiterzutragen, Vorbild zu sein und andere für die Gemeinschaft der Feuerwehrjugend zu gewinnen. Denn was im Jugendlager entstanden ist, endet nicht mit dem Abbau der Zelte – es begleitet die Jugendlichen weit über diese vier Tage hinaus.
Bericht und Bilder OBI d.f. Robert Essl
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