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Übung und Ausbildung

Übung: Fahrradunfall im Wald – anspruchsvolle Personenrettung

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Im Rahmen einer Einsatzübung wurde ein anspruchsreiches Unfallszenario im Wald angenommen.

Unter der Leitung von BI Pracherstorfer Richard und HBM d.F. Oberhauser Wolfgang galt es, eine verunfallte Person aus einer schwierigen Lage zu befreien.

Das Übungsszenario stellte einen Fahrradfahrer dar, der am Abend bei Dunkelheit von einer Forststraße abgekommen war.

Aufgrund der schwierigen Sichtverhältnisse gestaltete sich bereits die Suche nach dem angenommenen Unfallort als Herausforderung.

Am Übungsort angekommen, stellte sich folgende Lage dar:

Der Fahrradfahrer war unter einem Holzstamm eingeklemmt.

Zusätzlich war ein Fuß im Hinterrad sowie eine Hand in den Speichen des Vorderrades eingeklemmt.

 

Als erste Maßnahme wurden die oberhalb der Übungsstelle liegenden Holzstämme gegen ein mögliches Abrutschen gesichert.

Anschließend wurde die Befreiung der Person vorbereitet.

Mittels Winkelschleifer und Bolzenschneider wurde das Fahrrad entsprechend zerlegt, um die eingeklemmte Person möglichst schonend, aber dennoch rasch befreien zu können.

In Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz wurde die Person anschließend aus ihrer misslichen Lage befreit und zur weiteren Versorgung übergeben.

Besonderes Augenmerk lag dabei auf einer schonenden Rettung sowie der sicheren Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst.

Nach Abschluss der Personenrettung wurde unseren Kameraden das Spinnboard näher vorgestellt.

Ein Kamerad der Freiwilligen Feuerwehr Pettenbach HBM Steinmaurer Lukas, der gleichzeitig ehrenamtlich beim Roten Kreuz tätig ist, erklärte die Anwendung und Einsatzmöglichkeiten des Rettungsgerätes.

Die Übung bot eine wertvolle Möglichkeit, die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Rotem Kreuz zu trainieren und die Abläufe bei einer Personenrettung aus schwierigem Gelände zu festigen.