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Nach einem nächtlichen Verkehrsunfall auf der B 120 musste ein PKW aus einem steilen, bewaldeten Gelände geborgen werden. Für die aufwendige Bergung war am nächsten Vormittag eine Totalsperre der Bundesstraße erforderlich
Am Sonntag, den 07. Juni 2026, wurde die Feuerwehr Steinfelden um 22:40 Uhr zu Aufräumarbeiten nach einem Verkehrsunfall auf der B 120 alarmiert. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle konnte zunächst kein verunfalltes Fahrzeug festgestellt werden. Der Lenker des PKW´s hatte sich bereits selbstständig aus dem Fahrzeug befreien können und wurde mit leichten Verletzungen vom Roten Kreuz zur weiteren medizinischen Versorgung übernommen. Während der Erstmaßnahmen machten sich die Einsatzkräfte auf die Suche nach dem Fahrzeug und konnten dieses schließlich in einem steil abfallenden, bewaldeten Gelände neben der Fahrbahn lokalisieren. Nach Rücksprache mit der Polizei wurde aufgrund der schwierigen Lage entschieden, die Bergung auf den folgenden Vormittag zu verschieben. Am Montag um 08:30 Uhr erfolgte nach einem gemeinsamen Lokalaugenschein die Bergung des Unfallfahrzeuges mittels Autokran eines ortsansässigen Unternehmens. Für die Dauer der Bergungsarbeiten musste die B 120 gesperrt werden und die Feuerwehr richtete eine großräumige Umleitung ein und sorgte für die Verkehrsregelung. Die Sperre dauerte rund zwei Stunden. Nach erfolgreicher Bergung und dem Abtransport des beschädigten Fahrzeugs wurde die Fahrbahn gereinigt und die Bundesstraße wieder für den Verkehr freigegeben. Die Feuerwehr Steinfelden stand gemeinsam mit Polizei, Roten Kreuz sowie dem Bergeunternehmen im Einsatz.
Durch das rasche und koordinierte Zusammenwirken aller Beteiligten konnte die Bergung sicher und reibungslos durchgeführt werden.
Bericht: HBI Dirnberger/OBI d. F. Stangl, Bilder: fotokerschi